Beim Keratokonus, Keratoglobus oder einer PMD besteht das Ziel darin, die Operation möglichst lange hinauszuzögern – unter Aufrechterhaltung der maximalen Seh- und damit Lebensqualität. Die Lebenszeit eines Transplantats liegt bei 15 bis 25 Jahren. Daher versucht man, möglichst spät zu transplantieren. Nach dem Eingriff muss das Auge häufig wieder neu mit Kontaktlinsen versorgt werden. Im Idealfall ist das Tragen einer Brille möglich. Bei anderen Erkrankungen der Hornhaut wie Infektionen oder Verätzungen kann die Entscheidung für eine Transplantation sehr viel früher erfolgen (Notfalltransplantation). Nach dem Eingriff können wir eine kurzfristige Notfallversorgung in Absprache mit den operierenden bzw. betreuenden Ärzten bieten. Mittel- und langfristig versorgen wir das Transplantat mit einer entsprechenden Transplantat-Kontaktlinse.